Beitritt zum Nagoya-Protokoll:Gerecht verteilt

Deutschland ist dem Nagoya-Protokoll gegen Bio-Piraterie beigetreten. Die Vereinbarung legt fest, dass Länder, deren Pflanzen, Tiere oder andere Lebewesen kommerziell genutzt werden, davon auch profitieren sollen.

Deutschland beteiligt sich am internationalen Kampf gegen Bio-Piraterie, indem es dem Nagoya-Protokoll beigetreten ist. Die Vereinbarung stellt Regeln für die kommerzielle Nutzung von Pflanzen, Tieren und sonstigen Lebewesen aus anderen Ländern auf. Es geht etwa darum, dass Heilpflanzen aus dem Regenwald von der Pharmaindustrie zur Herstellung neuer Arzneien genutzt werden können. Auch die Kosmetikindustrie und die Biotechnologiebranche profitieren vom Artenreichtum anderer Staaten. Das Nagoya-Protokoll soll dafür sorgen, dass die Vorteile gerecht mit dem Herkunftsland geteilt werden. In Entwicklungsländern sei es wichtig, "wirtschaftliche Alternativen zur kurzsichtigen Ausbeutung und Vernichtung von Ökosystemen zu bieten", sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD)

Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB