KohlendioxidspeicherungWarum Bayern CO₂-Endlager prüft

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Uniper-Gaskraftwerk in Gebersdorf bei Nürnberg: Auch für Gaskraftwerke soll die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid erlaubt werden.
Uniper-Gaskraftwerk in Gebersdorf bei Nürnberg: Auch für Gaskraftwerke soll die unterirdische Speicherung von Kohlendioxid erlaubt werden. (Foto: Nicolas Armer)

Ein neues Gesetz erlaubt die Speicherung von CO₂ auch unter dem Festland. Die meisten Bundesländer wehren sich dagegen, der Süden zeigt sich offen. Doch wo wäre die umstrittene Technologie überhaupt möglich?

Von Fabian Kulle

Es ist kaum verwunderlich, dass die meisten Bundesländer von einer unterirdischen Speicherung von CO₂ nichts wissen wollen. Das Abscheiden und Speichern von Kohlenstoffdioxid, genannt „Carbon Capture & Storage“ (CCS), galt in Deutschland lange als politisches Tabu. In den frühen 2010ern kam es von Bürgerinitiativen und Umweltschutzorganisationen zu großen Protesten gegen kommerzielle CCS-Pläne, woraufhin die Technologie von der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung de facto verboten wurde.

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