BiologieIn Bayern stirbt ein seltener Gänsegeier – kommt nun ein Verbot von Bleimunition?

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Gerade im Winter sind viele Greifvögel auf tote Tiere als Nahrung angewiesen.
Gerade im Winter sind viele Greifvögel auf tote Tiere als Nahrung angewiesen. Thomas Krumenacker

Anfang März wurde im Unterallgäu einer der seltenen Greifvögel gesichtet, zwei Wochen später war er tot; Bleivergiftung. Muss das immer wieder passieren?

Von Thomas Krumenacker

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Für Vogelfreunde ist es eine Sensation, als Anfang März im Unterallgäu ein Gänsegeier seine Kreise über dem Voralpenland zieht. Viele machen sich auf den Weg, um das aus Frankreich oder Italien eingeflogene Tier zu bestaunen – immerhin einer der größten flugfähigen Vögel Europas. Doch die Freude über den seltenen Gast währt nur kurz. Zwei Wochen nach seiner ersten Sichtung ist der Geier tot. Eine Untersuchung hat nun ergeben, dass er an einer Bleivergiftung gestorben ist. Das Schwermetall hat Leber, Niere und Lunge zerstört. Alles deutet darauf hin, dass sich der Vogel vergiftet hat, als er die Überreste eines mit bleihaltiger Munition geschossenen Tieres gefressen hat.

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