Autismus bei Frauen:Der lange Weg zur richtigen Diagnose

Lesezeit: 6 min

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"Mädchen und Frauen fällt es oft leichter, ihren Autismus zu kaschieren", sagt Leonhard Schilbach, Chefarzt für Allgemeine Psychiatrie am Uniklinikum Düsseldorf.

(Foto: imago images/Westend61)

Hunderttausende Frauen in Deutschland leben mit einer Autismus-Spektrum-Störung. Diese wird oft bis ins Erwachsenenalter nicht erkannt - auch, weil sich manche Klischees hartnäckig halten.

Von Viola Koegst und Moritz Fehrle

Nicole Bornhak will nicht telefonieren. Auf eine Mail antwortet sie, dass sie bei der Recherche weiterhelfen wolle - aber nur schriftlich. Am Telefon fühlt sie sich unwohl. Bornhak ist Autistin. Die Diagnose hat sie erst im Erwachsenenalter bekommen, als sie schon seit Jahren in psychologischer und psychiatrischer Behandlung war: Verdacht auf Persönlichkeitsstörung, Magersucht, Depression. Eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) aber zog kein Arzt in Betracht.

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