Kernenergie:Atomarer Klimaschutz

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Kernenergie: Ein Archivbild des Kernkraftwerks Tricastin in Frankreich aus dem Jahr 1979. Die Laufzeit wurde verlängert.

Ein Archivbild des Kernkraftwerks Tricastin in Frankreich aus dem Jahr 1979. Die Laufzeit wurde verlängert.

(Foto: JOEL ROBINE/AFP)

Frankreich verlängert die Laufzeit alter Kernkraftwerke, Bill Gates lässt neue entwickeln. Den Kampf gegen die Erderwärmung entscheidet das nicht.

Kommentar von Christoph von Eichhorn

Es klingt so verführerisch einfach: Warum mühselig immer neue Windräder bauen und Photovoltaik-Module auf die Dächer schrauben, um den Klimawandel zu bremsen, wenn es schon Technik gibt, um CO₂-arm Energie zu produzieren? Atomkraftwerke etwa. Viele sind schon gebaut, Kohle, Öl oder andere fossile Energieträger brauchen sie nicht. So etwa lautet die Überlegung der französischen Regierung, die mit Verweis auf den Klimaschutz kürzlich die Laufzeiten der 32 ältesten Kernreaktoren des Landes um zehn Jahre angehoben hat, auf nunmehr 50 Jahre.

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