Kernkraft:Für die Zukunft zu spät

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The floating nuclear power plant 'Akademik Lomonosov' is seen being towed to Murmansk for nuclear fuel loading, in St. Petersburg

Das schwimmende Atomkraftwerk "Akademik Lomonossow" wird zur Brennstoffaufnahme nach Murmansk gezogen.

(Foto: ANTON VAGANOV/REUTERS)

Zehn Jahre nach der Katastrophe von Fukushima wachsen die Hoffnungen auf die Kernkraft: Können neue Konzepte sie von Risiken und Altlasten befreien? Zwei Gutachten für eine Bundesbehörde stellen das infrage.

Von Michael Bauchmüller, Berlin

Das, was manche für die Zukunft halten, hat die Form eines Bauklotzes und schwimmt in einer Bucht der Ostsibirischen See. Seit September 2019 liegt dort die Akademik Lomonossow vor Anker, ein schwimmendes Atomkraftwerk. Zwei kleine Druckwasserreaktoren, jeder mit 35 Megawatt Leistung, versorgen vom Meer aus die Gegend um die Hafenstadt Pewek. Das "nördlichste Atomkraftwerk der Welt", schwärmt Betreiber Rosatom. Und möglicherweise ist es erst der Anfang einer ganzen Flotte schwimmender Bauklötze: Bestückt mit "small modular reactors" (SMR), kleinen modularen Atomkraftwerken.

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