bedeckt München 21°

Arktis:Jäger des verlorenen Eisschilds

Der Klimawandel in der Arktis ist dramatisch. Mit der Mission "Icebridge" erforscht die Nasa den Eisschwund vor atemberaubender Kulisse.

11 Bilder

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

1 / 11

Die Arktis ändert sich so schnell wie nie, und deshalb sind Piloten der Nasa derzeit so häufig über der Region unterwegs wie nie zuvor: Operation "Icebridge" ist die bislang umfangreichste Untersuchung des arktischen Eises aus der Luft. Mit der Mission wollen Wissenschaftler die Veränderungen der arktischen Eisdecke zwischen Grönland und Kanada erforschen.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

2 / 11

Häuser nahe der Thule-Air-Base: Seit neun Jahren beobachtet die Nasa Grönlands Polareis vom nördlichsten Stützpunkt des US-Militärs aus. 1200 Kilometer südlich verläuft der Polarkreis.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

3 / 11

Neben Satelliten benutzen die Wissenschaftler dazu Beobachtungsflugzeuge. Eine Nasa-Technikerin blickt beim Start von der Thule-Air-Base aus dem Fenster.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

4 / 11

Von oben erinnert die eisige Küstenlandlandschaft der Buffin Bay mit ihren feinen Mustern an geschliffene Mineralien.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

5 / 11

Mächtige Gletscher durchziehen die Berge der kanadischen Ellesmere-Insel, der nordöstlichsten Landmasse des kanadischen Archipels. Doch steigende Temperaturen lassen das Eis auch hier schmelzen.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

6 / 11

Noch schließt die Eisdecke des Meeres manche losgebrochenen Eisberge wieder ein, so wie auf dieser Aufnahme. Sie entstand auf der grönländischen Halbinsel Hayes.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

7 / 11

Doch die Ausdehnung der Eisdecke im März 2017 war die geringste im Winter je gemessene.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: AFP

8 / 11

Zwar wirkt der Schnee über den Bergen bei einem Blick aus dem Flugzeug über Ellesmere-Island nach wie vor schier endlos. Doch die Messdaten der Forscher sagen etwas anderes.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

9 / 11

Sorgenvoller Blick: Die Untersuchungen der Wissenschaftler - hier Forscher John Sonntag an Bord der "IceBridge"-Forschungsmaschine - belegen, wie stark der Klimawandel die Region trifft.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: Mario Tama/AFP

10 / 11

Noch 16 Millionen Quadratkilometer Eis bedeckten die Meere um den Nord- und Südpol zusammen im März 2017, rund zwei Millionen Quadratkilometer weniger als im langjährigen Durchschnitt von 1981 bis 2010. Eine Eisfläche größer als Mexiko ging somit verloren.

NASA Continues Efforts To Monitor Arctic Ice Loss With Research Flights Over Greenland and Canada

Quelle: AFP

11 / 11

Noch bis 2018 sollen die Flugzeuge der Nasa weiter Richtung Nordpol abheben. Dann startet nach derzeitigen Plänen der Satellit ICESat-2, der das Eis aus dem Weltall weiter überwacht.

© SZ.de/chrb

Lesen Sie mehr zum Thema

Zur SZ-Startseite