Archäologie:Schlachtfeld der Bronzezeit

Ausgrabungen in Mecklenburg-Vorpommern geben Hinweise auf einen Kampf, der vor mehr als 3000 Jahren stattgefunden hat.

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(Foto: Uni Greifswald)

Vor 15 Jahren tauchten die ersten Hinweise auf - inzwischen finden im Tollensetal Ausgrabungen unter der Leitung von Thomas Terberger vom Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Greifswald und Detlef Jantzen vom Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin statt. 

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(Foto: Uni Greifswald)

Schauplatz einer Schlacht zwischen zwei kleinen Heeren der Bronzezeit: Das Tal der Tollense zwischen dem Tollensesee bei Neubrandenburg und der Peene bei Demmin. Einiges spricht dafür, dass hier Kämpfer, ausgestattet mit Holz- und Feuersteinwaffen, auf einen teilweise berittenen Gegner trafen, der über Bronzewaffen verfügte.

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(Foto: Uni Greifswald)

Die Funde deuten darauf hin, dass im Tollensetal um das Jahr 1200 vor unserer Zeitrechnung eine größere Schlacht stattgefunden hat. Viele der ausgegrabenen Knochen weisen Verletzungen auf. Das Loch in diesem Schädel könnte ... 

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(Foto: Uni Greifswald)

... von dieser hammerartigen Waffe verursacht worden sein. Es handelt sich um ein Stück aus dem Stamm eines Schlehdornbaumes mit einem daraus hervorgewachsenen Ast. Der Griff oder Stiel ist 56 Zentimeter lang. Das Waffenarsenal, das zum Einsatz kam, bestand aus solchen Streithämmern, Bögen und Pfeilen mit Bronze- oder Feuersteinspitzen, Lanzen mit Bronzespitzen, Bronzeschwertern und ...

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(Foto: Uni Greifswald)

... Keulen wie diesem "Baseballschläger aus Eschenholz mit einer Länge von 73 Zentimetern.

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(Foto: N/A)

Viele Knochen, vor allem Schädel, wurden von archäologischen Tauchern aus der Tollense  geholt.

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