Apollo-Missionen Spuren auf dem Mond

Wer noch immer meint, die Landungen der Amerikaner auf dem Mond hätten niemals stattgefunden, den sollten diese Bilder endlich eines Besseren belehren. Ein Satellit der Nasa hat etliche Spuren und Geräte entdeckt, die die Astronauten auf dem Erdtrabanten zurückgelassen haben.

Von Christopher Schrader

Als Eugene Cernan und Harrison Schmitt im Rahmen ihrer Apollo-17-Mission Mitte Dezember 1972 vom Mond zur Erde starteten, konnte niemand sagen, wann - wenn überhaupt - es wieder Bilder von ihrem Mondbuggy geben würde. Oder von der Landestufe ihrer Fähre Challenger, die sie drei Tage zuvor ins Taurus-Littrow-Tal gebracht hatte.

Die Spuren auf dem Mond

(Foto: SZ-Graphik: Illona Burgarth/Foto: Nasa)

Nun hat die Nasa hochauflösende Aufnahmen ihres Mond-Satelliten Lunar Reconnaissance Orbiter veröffentlicht, die den Landeplatz von Apollo 17 sowie der Missionen 12 und 14 zeigen.

Der Späher wurde dafür in eine tiefere Umlaufbahn gelenkt, so dass auf den Fotos die Fußwege der Astronauten und Reifenspuren des Buggys zu erkennen sind.

Auch wissenschaftliche Instrumente sind zu sehen, darunter der Felsen mit dem Geophon, das nach Abflug der Astronauten seismische Wellen aufzeichnete, die acht kleine Explosionen und der geplante Absturz der Oberstufe der Mondfähre auf dem Mond ausgelöst hatten.