Als Ingvar Kamprad vor vier Jahren aus der Schweiz heimkehrte, empfingen ihn die Schweden mit viel Wärme, trotz allem. Die Leser einer großen schwedischen Tageszeitung kürten ihn zum "besten schwedischen Unternehmer aller Zeiten", und die Gemeinde Älmhult ernannte den verlorenen Sohn zum Ehrenbürger, endlich. Wo wäre die kleine Stadt in Südschweden schließlich heute, hätte Ingvar Kamprad dort nicht vor 60 Jahren sein erstes Möbelhaus eröffnet. Man könnte noch viel weitergehen: Wie sähe die Welt heute auf Schweden, hätte es kein Billy-Regal und keine Köttbullar in Ikea-Restaurants gegeben?
Ikea-Gründer Ivar Kamprad:Der König der Selbermacher
Keiner hat das Bild Schwedens in der Welt so sehr geprägt wie Ikea-Gründer Ingvar Kamprad. Dafür haben seine Landsleute ihm einiges verziehen. Abschied von einem reichen Sympathieträger.
Von Silke Bigalke und Gunnar Herrmann, Stockholm
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