HandelDie EU hat im Zollstreit mit Trump nicht mehr viel zu gewinnen

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Ein Großteil der Trump’schen Einfuhrabgaben auf Produkte aus Europa wird wohl bleiben, weil der US-Präsident fest mit den Zolleinnahmen plant, um den Haushalt zu entlasten.
Ein Großteil der Trump’schen Einfuhrabgaben auf Produkte aus Europa wird wohl bleiben, weil der US-Präsident fest mit den Zolleinnahmen plant, um den Haushalt zu entlasten. Ken Cedeno/REUTERS

Am Ende einer 90-tägigen Pause im Handelskonflikt mit den USA stellen sich die Europäer auf einen teuren Deal ein. Den Großteil der Zölle wird Trump wohl beibehalten.

Von Jan Diesteldorf, Brüssel

Es hat in den vergangenen Tagen gewaltig geknirscht zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten, wörtlich genommen. Crunchtime nennen die Amerikaner jene Phase am Ende einer Basketballpartie, in der Spiele entschieden werden, oft mit nur wenigen Punkten Unterschied. Den Begriff benutzen sie auch in Verhandlungen oder Projekten, wenn eine Frist naht. Übertragen auf den Handelskonflikt war diese Knirschzeit gerade jetzt, vor dem 9. Juli, jenem Tag, bis zu dem US-Präsident Donald Trump die hohen Zölle auf Waren aus der EU teilweise ausgesetzt und Brüssel seine Vergeltungsmaßnahmen vertagt hatte. Erst zum Ende hin wurden die Verhandlungen konkret.

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