Handelsdeal mit den USA„Die EU hat sich deutlich kleiner gemacht, als sie ist“

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Am Hamburger Hafen werden Waren weltweit verschifft, auch Richtung USA.
Am Hamburger Hafen werden Waren weltweit verschifft, auch Richtung USA. Marcus Brandt/dpa

Ökonomen kritisieren die Zollvereinbarung mit Donald Trump. Sie komme Europa noch teurer, als es zunächst den Anschein hat. Und: Die EU hätte mehr herausholen können.

Von Alexander Hagelüken

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Olivier Blanchard hat schon viel von der Welt gesehen. Der französische Ökonom diente jahrelang als Chefökonom des Internationalen Währungsfonds in Washington. Davor und danach lehrte er an der amerikanischen Eliteuniversität MIT. Blanchard fällt ein eindeutiges Urteil über die Vereinbarung, die US-Präsident Donald Trump Europa aufgedrängt hat: „Es ist passiert, was ich befürchtet habe. Ein völlig ungleicher ‚Deal‘“, schreibt Blanchard.  Generelle Zölle von 15 Prozent auf europäische Exporte in die Vereinigten Staaten seien „zweifellos eine Niederlage der EU“.

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Handelsbeziehungen zwischen USA und EU
:15-Prozent-Zölle: Europa zahlt einen hohen Preis

Der Deal ist da. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und US-Präsident Donald Trump haben sich am Sonntag geeinigt. Europa muss schmerzhafte Abgaben hinnehmen, um eine weitere Eskalation in den Wirtschaftsbeziehungen zu verhindern.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf

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