Zerschlagung von Air Berlin:"Air Berlin als Ganzes hatte keine Zukunft"

Lesezeit: 5 min

Aufsichtsrat entscheidet über Verkauf der insolventen Air Berlin

Lucas Flöther: Der Sachwalter der Air-Berlin-Gläubiger ist Sprecher des Gravenbrucher Kreises, einer Vereinigung führender Insolvenzverwalter.

(Foto: Paul Zinken/dpa)

Nach der Pleite der Fluggesellschaft machen Verschwörungstheorien die Runde. Die beiden Chef-Abwickler erklären, warum viele Mitarbeiter in Not sind - und warum Lufthansa seinen Marktanteil vergrößern darf.

Von Michael Kläsgen und Stephan Radomsky

Der Zorn der einst 8000 Mitarbeiter von Air Berlin ist in den vergangenen Tagen immer lauter geworden: Die insolvente Firma sei über Nacht und ohne Not zerschlagen worden, jetzt wolle die neue Führung unter Sachwalter Lucas Flöther und dem Generalbevollmächtigten Frank Kebekus sie in schlechter bezahlte Jobs bei den Aufkäufern pressen. Die beiden Insolvenzspezialisten weisen die Vorwürfe zurück. Die Kosten bei Air Berlin seien schlicht zu hoch gewesen und die Schuldenlast untragbar. Flöther und Kebekus sagen, sie versuchten, so viel wie möglich vom Konzern zu erhalten. Dass viele Mitarbeiter kein Arbeitslosengeld bekämen, liege auch an einigen Arbeitnehmervertretern.

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