Hype um KI„Intelligenz verleiht Macht“

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Yoshua Bengio, Informatikprofessor im kanadischen Montreal und Leiter des dortigen Mila-KI-Zentrums.
Yoshua Bengio, Informatikprofessor im kanadischen Montreal und Leiter des dortigen Mila-KI-Zentrums. Andrej Ivanov/AFP

Yoshua Bengio gilt als brillanter KI-Vordenker, der anders als andere nicht dem Ruf des großen Geldes folgt. Er warnt, dass die Menschheit die Kontrolle verlieren könnte – und baut jetzt ein Gegenmodell zu Chat-GPT.

Von Jannis Brühl

SZ bei Google bevorzugen

Im Oktober durchbrach Yoshua Bengio ganz leise die Schallmauer. Forschungsarbeiten des Informatikprofessors und KI-Experten wurden der Plattform Google Scholar zufolge zum millionsten Mal zitiert. Das geschah zuvor noch keinem lebenden Wissenschaftler. Vor Bengio hatte das nur – posthum – Michel Foucault geschafft, der einflussreiche französische Philosoph. Bengios Erkenntnisse zu künstlichen neuronalen Netzwerken, die Gehirnen nachempfunden sind, gehören auch zu den Grundlagen des bekannten Chatbots Chat-GPT.

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