Der neue Schraubenkönig kommt um einiges schüchterner daher als sein Vorgänger. „Wichtig ist mir vor allem, mich nicht nur als Führungskraft, sondern auch als Mensch nahbar zu zeigen“, schreibt Benjamin Würth im jüngsten Geschäftsbericht der Würth-Gruppe. Der 43-Jährige möchte authentisch sein, Vertrauen und eine Atmosphäre des Miteinanders schaffen. Zum Jahreswechsel wird er von seinem weithin bekannten Opa Reinhold Würth, 89, den Vorsitz im Stiftungsaufsichtsrat der Würth-Gruppe übernehmen und fortan strategische Entscheidungen mit dem Vorstand treffen.
Baden-WürttembergDer Schraubenkönig dankt ab – und übergibt an diesen Mann
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Zusammen kommen sie auf 100 Jahre im Betrieb: Reinhold Würth, 89, und sein Enkel Benjamin Würth, 43.
Marijan Murat/picture alliance/dpaReinhold Würth hat aus einem Zweimannbetrieb den gleichnamigen Weltmarktführer für Befestigungstechnik gemacht. Nun übernimmt sein Enkel Benjamin, zu einem nicht gerade einfachen Zeitpunkt.
Von Tobias Bug
