MeinungBauen und WohnenDer „Bau-Turbo“ weckt Erwartungen, die sich kaum erfüllen lassen

Kommentar von Tim Frehler, Berlin

Lesezeit: 2 Min.

Bauministerin Verena Hubertz (SPD) müht sich, die Städte und Gemeinden für ihr Projekt zu gewinnen.
Bauministerin Verena Hubertz (SPD) müht sich, die Städte und Gemeinden für ihr Projekt zu gewinnen. (Foto: Britta Pedersen/Britta Pedersen/dpa)

Bauministerin Verena Hubertz geht die Probleme im Wohnungsbau zwar mit neuem Schwung an. Dabei begeht sie aber den gleichen Fehler wie nahezu die gesamte Bundesregierung.

Um die prekäre Lage zu beschreiben, braucht es genau 16 Wörter: „Das Wohnen ist die soziale Frage unserer Zeit, die Menschen warten darauf, dass jetzt etwas passiert.“ Gesagt hat das eine gewisse Andrea Nahles. Damals, im Jahr 2018, war sie noch Partei- und Fraktionsvorsitzende der SPD. Lange ist’s her. Sieben Jahre später warten die Menschen noch immer darauf, dass etwas passiert.

Zur SZ-Startseite

Bauministerin
:„Wir brauchen mehr Frauen, die zeigen, dass das geht“

Ministerin und werdende Mutter: Verena Hubertz wird daran gemessen werden, ob Wohnen wieder günstiger wird. Seit Bekanntgabe ihrer Schwangerschaft muss sie sich aber auch gegen üble Kommentare im Netz wehren.

SZ PlusVon Tim Frehler und Georg Ismar

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: