bedeckt München
vgwortpixel

Wohnungsnot:Der neue Berliner Häuserkampf

Deutschland Berlin 14 04 2018 How much is too much steht auf einem Schild eines Demonstranten w

Demonstranten protestieren vor der SPD-Parteizentrale in Berlin gegen zu hohe Mieten.

(Foto: Markus Heine/imago)

Wie viele Metropolen plagen die Bundeshauptstadt fehlende Wohnungen und steigende Mieten. Der Senat greift zu ungewöhnlichen Mitteln - manche erinnert das schon an Planwirtschaft.

Wer seine Nachbarn ausspionieren will, der ist in Berlin genau richtig. Wenn man nämlich glaubt, eine Wohnung werde nicht zum Wohnen genutzt, sondern um darin zu arbeiten oder sie an Touristen zu vermieten. Das gilt in Berlin seit 2014 als Zweckentfremdung und ist verboten, auch leer stehen darf eine Wohnung nicht länger als drei Monate. Findet man also, es ist verdächtig laut oder verdächtig ruhig im Haus, kann man das auf der Website des Berliner Senats anzeigen, schnell und anonym. Dann rücken Wohnungskontrolleure an, gucken sich um, befragen die Nachbarn. Finden sie ein Ferienapartment, müssen die Vermieter Bußgeld bezahlen, bis zu 40 000 Euro.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Hip Hop
"Sexismus ist nicht besser, wenn er gereimt ist"
Teaser image
Psychologie
Die dunkle Seite der Empathie
Teaser image
Nationalsozialismus
Die letzte Nummer
Teaser image
Narzissmus
"Er dressierte mich wie einen Hund"
Teaser image
Covid-19
Reisen in Zeiten des Coronavirus
Zur SZ-Startseite