Immobilien:Wohnungsmangel verschärft sich

Immobilien: Nach jahrelangem Boom wird seit Anfang 2022 deutlich weniger gebaut. Ein Grund sind die gestiegenen Darlehenszinsen.

Nach jahrelangem Boom wird seit Anfang 2022 deutlich weniger gebaut. Ein Grund sind die gestiegenen Darlehenszinsen.

(Foto: Soeren Stache/picture alliance/dpa)

Die Immobilienbranche steckt in der Krise fest. "Wer baut, geht bankrott", warnt der Dachverband und verlangt mehr Geld vom Staat. Bauministerin Geywitz stellt Forderungen an Länder und Kommunen.

Von Stephan Radomsky und Finn Walter, Berlin/München

Es sollte wohl die gute Nachricht zum Tag sein: Pünktlich um 11.42 Uhr am Dienstag verschickte die staatliche KfW-Förderbank die Nachricht, dass sie wieder Anträge annimmt für klimafreundliche Neubauten, Genossenschaftswohnungen und barrierefreie Umbauten. Da wurde in Berlin gerade das jüngste Gutachten der sogenannten "Immobilienweisen" vorgestellt. Das fünfköpfige Gremium unter Führung des Freiburger Ökonomen Lars Feld erstellt im Auftrag des Immobilienbranchenverbands ZIA einmal im Jahr ein Frühjahrsgutachten zur Lage auf dem Häusermarkt.

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