Streit über politische AusrichtungWas wird aus den Wirtschaftsweisen?

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Collage: Felix Hunger; imago images

Nach dem Rauswurf von Ulrike Malmendier steuert der Sachverständigenrat in eine ungewisse Zukunft. Szenen aus dem Innenleben eines Ökonomenrats zwischen Macht und Machtkampf.

Von Alexander Hagelüken und Claus Hulverscheidt

Peter Bofinger wanderte im Dezember 2004 auf den höchsten Berg der Kanareninsel La Palma. Der neu berufene Wirtschaftsweise freute sich über die Natur, den nahenden Gipfel, von dem man bei gutem Wetter Nachbarinseln wie Teneriffa sieht. Da klingelte ihn sein Handy aus dem Urlaub. Wolfgang Wiegard hatte in einem Interview angekündigt, er trete wegen Bofingers linker Thesen als Chef des Sachverständigenrats zurück. Nach seiner Amtszeit höre er ganz auf. Bofinger bollerte via Zeitung zurück: „Herr Wiegard sollte lieber auch Urlaub machen.“ Wenn Bofinger das heute erzählt, lacht er: „Ich war in meiner Jugend relativ provokant“, sagt der 71-Jährige.

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MeinungSachverständigenrat
:Der Rauswurf der Wirtschaftsweisen Malmendier ist ein fatales Signal

SZ PlusKommentar von Alexander Hagelüken
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