Isabella Weber kann sich gut konzentrieren. Die erste halbe Stunde des Gesprächs sitzt sie in einem Hinterzimmer in Davos vor einer Topfpflanze und scheint dabei gar nicht zu bemerken, dass ein Blatt der Pflanze die ganze Zeit direkt auf ihrem Kopf hängt. Es geht eben um Themen, die der 38-jährigen Professorin für Volkswirtschaftslehre an der University of Massachusetts Amherst wichtig sind: Wie Wirtschaftspolitik dabei helfen kann, die Demokratie zu erhalten. Was ist da schon das profane Blatt einer Topfpflanze?
Interview„Eine antifaschistische Wirtschaftspolitik ist dringender denn je“
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Isabella Weber fragt sich, ob das Festhalten an der Schuldenbremse am Ende nicht zu einer Gefahr für die Demokratie wird.
Heribert CornDie Ökonomin Isabella Weber warnt vor dem Erstarken rechtsextremer Kräfte in Europa. Und erklärt, was Wirtschaft und Politik dagegen tun könnten.
Interview von Alexander Mühlauer und Kathrin Werner