MeinungÖkostromReiches Pläne sind eine Attacke auf die Energiewende

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Kommentar von Michael Bauchmüller

Lesezeit: 2 Min.

Der Kalkulation neuer Windparks entzöge die Neuregelung den Boden.
Der Kalkulation neuer Windparks entzöge die Neuregelung den Boden. Patrick Pleul/Patrick Pleul/dpa

Erneuerbare Energien sollen künftig mehr Risiken tragen, wenn die Stromnetze überfüllt sind – so will es ein Entwurf des Wirtschaftsministeriums. Doch was vernünftig klingt, ist ein gut getarnter Frontalangriff.

Die „Systemverantwortung“ ist eins der Lieblingswörter der deutschen Wirtschaftsministerin. Erneuerbare Energien, so trägt es die CDU-Frau Katherina Reiche seit Monaten vor, müssten mehr dieser „Systemverantwortung“ übernehmen. Das „System“ ist in diesem Fall jenes für den Strom, Netze und Leitungen vor allem; und „Verantwortung“ bedeutet für Reiche im Wesentlichen: Geld. Wer erneuerbaren Strom ins Netz einspeist und damit zu dessen Überlastung beiträgt, soll sich auch stärker an den Kosten beteiligen. Das klingt erst einmal ganz plausibel. Allerdings auch viel einfacher, als es ist.

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