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Wirtschaft kompakt:Bodenhaftung in Berlin

Auf den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld streikt für mehrere Stunden das Bodenpersonal, Siemens paktiert mit Gazprom und die Lokführer pochen auf mehr Lohn - das Wichtigste in Kürze.

Auf den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld drohen an diesem Donnerstagnachmittag Verspätungen und Ausfälle. Die Gewerkschaft Verdi hat den Großteil des Bodenpersonals kurzfristig zu einem Warnstreik von 16 bis 19 Uhr aufgerufen.

Pilotenstreik - München

In Berlin streikt auf den Flughäfen Tegel und Schönefeld das Bodenpersonal - spontan und für drei Stunden.

(Foto: ag.dpa)

Hintergrund sind die stockenden Tarifverhandlungen mit den Arbeitgebern GlobeGround Berlin (GGB) und Acciona. Beide Seiten ringen um die künftigen Einkommen der rund 2100 Beschäftigten. Verdi fordert Einkommenserhöhungen bei GlobeGround sowie die Aufnahme der Tochterfirma GSI in die GlobeGround- Tarifverträge. Bei Acciona will die Gewerkschaft Gehaltskürzungen verhindern.

Die GGB-Geschäftsführung schalte auf stur und weigere sich trotz erheblicher Gewinne, ihr mageres Angebot zu verbessern, kritisierte Verdi. Die Gewerkschaft kündigte den Warnstreik erst eine Viertelstunde vor Beginn an und begründete dies mit erheblichen Einschüchterungen Streikender durch die Arbeitgeber und dem Einsatz von Streikbrechern beim vorhergehenden Warnstreik Ende Mai.