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Wirtschaft kompakt:Rettung für Rodenstock in Sicht

Bei Deutschlands größtem Brillenhersteller Rodenstock rückt ein erneuter Eigentümerwechsel näher. In Branchenkreisen wurde am Freitag ein entsprechender Bericht des Handelsblattes bestätigt.

Inzwischen hätten 85 Prozent der Gläubigerbanken einer Übernahme des hochverschuldeten Münchner Unternehmens durch die Beteiligungsgesellschaft Trilantic zugestimmt.

An der Gesellschaft ist der Chef des Schweizer Luxuswarenkonzerns Richemont, Johann Rupert, maßgeblich beteiligt. Derzeit sperrten sich noch zwei Hedgefonds gegen den Schritt, berichtete die Zeitung. Nach Einschätzung im Unternehmensumfeld reiche aber eine Dreiviertel-Mehrheit.

Demnach sieht der geplante Deal vor, dass Trilantic 42 Millionen Euro investiert und dafür die Mehrheit an dem Unternehmen bekommt. Der bisherige Eigentümer Bridgepoint solle 28 Millionen Euro geben und eine Minderheitsbeteiligung behalten. Damit und mit dem Erlös aus einem Grundstücksverkauf könnten die Schulden um 80 Millionen Euro reduziert werden. Das Unternehmen wollte sich dazu nicht äußern.

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