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Wirtschaft kann auch Kunst:Endlich ehrliche Werbung

Wenn Marken aufrichtig wären, würden wir bei "McDiabetes" Burger kaufen und danach eine "Moneywaste" rauchen, sagt der Künstler Viktor Hertz. Er hat sich weltweit bekannte Markenlogos vorgeknöpft - und präsentiert Vorschläge, wie Konzerne eigentlich werben sollten.

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Viktor Hertz Werbekunst

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Logos bekannter Marken wollen viel ausdrücken, doch sie sagen meistens nur die halbe Wahrheit. Der schwedische Künstler Viktor Hertz verfremdet in seiner grafischen Serie "Honest Logos" weltweit bekannte Schriftzüge. Dafür spielt er ironisch mit den Erwartungen und Illusionen, die Marken transportieren. Herausgekommen sind Vorschläge, wie die großen Konzerne eigentlich heißen sollten. 

Coca-Cola ist eine ganz besondere Limonade. Sie schmeckt ziemlich süß und ein bisschen nach westlicher Popkultur und Kommerzialisierung. 

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Kaffeetrinker bei Starbucks können ein gutes Gewissen haben, schließlich setzt sich das Unternehmen für Bauern in Westafrika ein, erzählt der Konzern gerne. Die Drinks von Starbucks enthalten jedoch auch oft ordentlich Kalorien. 

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Die Hamburger-Bude McDonald's versorgt weltweit Menschen mit Fastfood. Ungesundes Essen begünstigt Krankheiten wie Diabetes. In Europa gibt es schätzungsweise bis zu 50 Millionen Diabetiker, weltweit sind etwa 246 Millionen Menschen erkrankt.

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Dunkin' Donuts präsentiert seinen neuen Sommerdrink mit zwei muskulösen Models. Ob die statt Donuts mit Zuckerglasur sonst lieber nur Mineralwasser trinken, sagte die Snack-Kette nicht.

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Rauchen kann tödlich sein, ... 

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...  teuer ist es auf jeden Fall. 

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Ein Windows-PC steht in fast jedem Büro und Haushalt. Er ist also ein treuer Begleiter. Und ja, manchmal stürzt er auch ab. 

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Ein Apple-Gerät ist selbstverständlich nur so teuer, weil die Technik bahnbrechend innovativ ist. Oder bezahlt man etwa auch fürs Design?

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Playstation, die Garantie für stundenlanges Zocken. Und für Zeitverschwendung. Wie sich sonst noch Zeit vertrödeln lässt, sieht man hier

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Nintendo spielt man, wenn man Zeit hat. Oder jede andere Beschäftigung anstrengender ist. 

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Myspace? Gibt's das noch?

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Je größer das Auto, desto kleiner das Selbstbewusstsein des männlichen Fahrers. Sagt man. 

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Die Make-up-Marke L'Oréal hat im Geschäft mit der Schönheit auch mal etwas übertrieben: Der Konzern photoshopte das Gesicht von Julia Roberts für seine Kampagne so sehr, dass die britische Werbeaufsicht das Unternehmen zwang, die Werbung vom Markt zu nehmen. Sie sei irreführend, so die Begründung.

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© Süddeutsche.de/sana/bbr
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