bedeckt München -2°

Gastbeitrag:Es ist Zeit für Wirtschaftsdemokratie

Lisa Herzog

Lisa Herzog ist Professorin an der Universität Groningen und Autorin des Buches "Die Rettung der Arbeit. Ein politischer Aufruf" (Hanser Berlin, 2019).

(Foto: oh)

In der Corona-Krise zeigt sich, dass wir viel mehr verändern können, als gedacht: Wir sollten die Gelegenheit nutzen, den neoliberalen Mythen abzuschwören und die Wirtschaftspolitik neu auszurichten.

Von Lisa Herzog und Hannes Kuch

Die Corona-Krise hat den Sinn für gesellschaftliche Veränderbarkeit geschärft: Die Politik verändert die Regeln, öffentliche Institutionen triumphieren über den Markt, der Begriff der Solidarität wird sogar von Akteuren im Munde geführt, von denen man das vor der Krise nie erwartet hätte. Wäre das nicht eine Gelegenheit, den neoliberalen Mythen endgültig abzuschwören und über eine Neuausrichtung der Wirtschaftspolitik nachzudenken?

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Impeachment: US-Präsident Trump nach dem Freispruch im Weißen Haus
US-Medien
Danke, Dämon Trump
Wanzen 16:9
Bettwanzen
Das große Fressen
Weddings in the Coronavirus pandemic
Kalifornien
Paradise Lost
Serie: Licht an mit Maxim Biller
Langsam ist es genug, Kollegen
Medizin
Die Vulva, ein blinder Fleck
Zur SZ-Startseite