Wirecard-Skandal:Jan Marsalek soll 200 Millionen Daten frisiert haben

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Wirecard-Skandal: Seit 2020 verschwunden und gesucht: Jan Marsalek, Ex-Vertriebsvorstands des Dax-Konzerns Wirecard.

Seit 2020 verschwunden und gesucht: Jan Marsalek, Ex-Vertriebsvorstands des Dax-Konzerns Wirecard.

(Foto: Daniel Bockwoldt/dpa)

Aussagen des Kronzeugen offenbaren, was für ein Betrugsgebilde der Ex-Wirecard-Vorstand und seine Helfer geschaffen haben könnten.

Von Christoph Giesen, Klaus Ott, Jörg Schmitt, Jan Willmroth und Nils Wischmeyer

Er ist der erste und bislang wohl auch einzige Kronzeuge im Fall Wirecard, und er redet und redet. Allein seine zweite Vernehmung soll über hundert Seiten gefüllt haben. Seither haben ihn die Ermittler immer wieder befragt. Denn das, was der frühere Konzernmanager über erfundene Geschäfte, verschobene Gelder und vermeintliche Mittäter in der Führungsriege erzählt, elektrisiert die Strafverfolger ungemein. Der Verdacht auf einen riesigen Betrug erhärtet sich immer mehr. Er ist wohl noch viel größer und offenbar auch viel krimineller, als bislang angenommen.

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