Wirecard-Prozess:Auffällig vielleicht, aber nicht krank

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Was geschah in der Konzernzentrale von Wirecard - und wer wusste darüber Bescheid? Fragen, die Stephan E. vielleicht beantworten könnte, falls er doch noch aussagt. (Foto: Peter Kneffel/dpa)

Nach fast anderthalb Jahren stellen die Gutachter ihre Erkenntnisse über den früheren Chefbuchhalter von Wirecard vor. Ihre Schlüsse sind eindeutig - und könnten eine Wende im Prozess einleiten.

Von Stephan Radomsky

Fast anderthalb Jahre hat Stephan E. geschwiegen. Hat sich nicht zu den Vorwürfen gegen ihn geäußert, keine Fragen gestellt an seine Mitangeklagten oder einen der vielen Dutzend Zeugen, die inzwischen im Wirecard-Prozess ausgesagt haben. Über ihn wurde immer wieder geredet, und doch blieb der Mann seltsam am Rande: immer anwesend, aber nie richtig greifbar. Bis zum Montag.

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