Wirecard-Prozess:"Ich war der Stempel für alles, was Jan Marsalek tat"

Wirecard-Prozess: Zeuge Yoshio T. im Gerichtssaal in München: Bei fast 50 Unternehmen war er über die Jahre Geschäftsführer oder Gesellschafter.

Zeuge Yoshio T. im Gerichtssaal in München: Bei fast 50 Unternehmen war er über die Jahre Geschäftsführer oder Gesellschafter.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Noch einmal sagt der Zeuge aus Malaysia im Wirecard-Prozess aus. Er berichtet von einem skurrilen Geschäft - von verschobenen Millionen aber will er nichts mitbekommen haben.

Von Johannes Bauer und Stephan Radomsky

Einen höflicheren, zurückhaltenderen Zeugen als Yoshio T. hat der Wirecard-Prozess bislang nicht gesehen. Der Mann wurde eigens eingeflogen aus dem fernen Malaysia, um etwas Klarheit zu schaffen im Wirecard-Skandal. Und T., 64, Typ unauffälliger Geschäftsmann im dunklen Anzug, signalisiert: Er würde ja gern. Er wirkt konzentriert, die meisten Fragen nimmt er mit einem freundlichen Nicken auf - aber die Antworten, die sein Dolmetscher übermittelt, schaffen auch am zweiten Tag seiner Aussage im Gericht oft mehr Verwirrung, als sie aufklären.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusReden wir über Geld
:"Mit Geld Geld verdienen. Das Prinzip finde ich total scheiße"

Michel Ruge war Bodyguard, Bestsellerautor, Kiezkind. Ein Gespräch über die Kunst des Einladens, den emotionalen Wert einer Rolex und die Gründe, warum seine Tochter nie etwas erben wird.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: