Wirecard-Prozess: "Wirecard war ein Sauhaufen von A bis Z"

Wirecard-Prozess: Vor Gericht legt Markus Braun diese Woche sein Sakko ab - zum ersten Mal in all den Monaten. Und das hat wohl nichts mit den sommerlichen Temperaturen zu tun.

Vor Gericht legt Markus Braun diese Woche sein Sakko ab - zum ersten Mal in all den Monaten. Und das hat wohl nichts mit den sommerlichen Temperaturen zu tun.

(Foto: Sven Hoppe/dpa)

Im Wirecard-Prozess geht es plötzlich nicht mehr nur um Zahlen, sondern auch ums Private. Markus Brauns Verteidiger sieht damit "eine rote Linie überschritten" und kündigt Konsequenzen an.

Von Johannes Bauer

Mit einem Lächeln betritt Alfred Dierlamm den Gerichtssaal und begrüßt mit einem lauten "Hallo" alle, die schon 20 Minuten vor Beginn der Sitzung da sind. Der Verteidiger von Ex-Wirecard-Boss Markus Braun hat am Donnerstag offenbar wieder bessere Laune, kein Vergleich zum Vortag. Da hatte eine pikante Frage gereicht, um ihn so richtig aufzubringen. Doch dazu später mehr.

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:Rette sich, wer kann

Drei Jahre ist es her, dass Wirecard unterging. Fast genauso lang sitzt Markus Braun in Untersuchungshaft. Er hat kein Handy, kein Wlan: aber Berge an Unterlagen. In denen sucht er nach Beweisen für seine Unschuld. Zeit hat er ja.

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