Zivilprozess:Es könnte teuer werden für die Wirecard-Chefs

Zivilprozess: Markus Braun bei der Vorstellung der Wirecard-Bilanz im April 2019: Nur gut ein Jahr später war der Konzern Geschichte - und Gläubiger wie Aktionäre hatten Milliarden Euro verloren.

Markus Braun bei der Vorstellung der Wirecard-Bilanz im April 2019: Nur gut ein Jahr später war der Konzern Geschichte - und Gläubiger wie Aktionäre hatten Milliarden Euro verloren.

(Foto: Peter Kneffel/dpa)

Kurz vor der Wirecard-Pleite überwies der Konzern noch ein Vermögen nach Singapur. Das Geld ist weg, der Insolvenzverwalter verklagt deshalb frühere Top-Manager. Die sagen, sie hätten nichts falsch gemacht.

Von Stephan Radomsky

Es war offensichtlich eine gute Idee, den größten Saal im Münchner Justizpalast zu reservieren. Allein an die zwei Dutzend Rechtsanwälte bevölkern am Donnerstagvormittag den Raum: die Vertreter von Klägern, Beklagten, Streithelfern - es sind viele beteiligt an diesem Prozess. Dazu kommen Zuschauer und Journalisten. Fast alle Plätze sind besetzt, wirklich luftig sitzen eigentlich nur die drei Richter am Kopfende des Saals. Und das in einem Verfahren vor einer Kammer für Handelssachen. In einem Schadenersatzprozess.

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