Wirecard-Prozess:Einer ist frei, der andere ist sauer

Wirecard-Prozess: Von draußen auf dem Weg ins Gericht: Oliver Bellenhaus (Mitte) mit seinen Anwälten am Mittwoch in München.

Von draußen auf dem Weg ins Gericht: Oliver Bellenhaus (Mitte) mit seinen Anwälten am Mittwoch in München.

(Foto: Stephan Radomsky)

Im Wirecard-Prozess kommt Kronzeuge Oliver Bellenhaus zum ersten Mal durch die Vordertür. Drinnen liefert sich der Anwalt von Markus Braun ein heftiges Wortgefecht mit dem Gericht.

Von Stephan Radomsky, München

Das Interessanteste gibt es ausnahmsweise mal nicht im Gericht zu sehen, sondern davor: Ein schmaler Mann mit dunklem Anzug, die FFP-2-Maske im Gesicht, kommt die Straße herunter, flankiert von gleich vier Anwälten. Sein Ziel: Der Eingang zum unterirdischen Gerichtssaal von Stadelheim, es ist der hundertste Verhandlungstag im Wirecard-Prozess - und eine Premiere. Noch nie hat Oliver Bellenhaus diesen Weg genommen. Mehr als dreieinhalb Jahre lang saß er hinter der Gefängnismauer in U-Haft, seit mehr als einem Jahr außerdem auf der Anklagebank.

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