Wirecard-Skandal:Marsaleks 50-Millionen-Rätsel

Lesezeit: 3 min

Investigators Raid Wirecard Offices

Aus Aschheim in den Bundestag: Aus dem Hype-Unternehmen Wirecard ist ein Fall für die parlamentarischen Aufklärer geworden.

(Foto: Lennart Preiss/Getty Images)

So viel Geld hatte sich der untergetauchte Wirecard-Vorstand vor wenigen Jahren von Konzernchef Braun geliehen. Mit dem Fall befasste Bundestagsabgeordnete vermuten Geldwäsche - Brauns Anwälte weisen das zurück.

Von Klaus Ott und Jörg Schmitt

Einmal angenommen, die Chefs von Volkswagen oder Siemens, Herbert Diess beziehungsweise Chef Joe Kaeser, würden einem ihrer Vorstandskollegen 50 Millionen Euro leihen. Das würde in Politik und Wirtschaft mehr als nur Kopfschütteln hervorrufen. Von "Was ist da los?" bis "Unmöglich!" würden die Reaktionen lauten. Genau das aber ist bei Wirecard geschehen, jenem Skandal- und Pleitekonzern, bei dem offenbar fast nichts mehr unmöglich erscheint. Vor wenigen Jahren hatte Vorstandschef Markus Braun über seine MB Beteiligungsgesellschaft seinem Kollegen Jan Marsalek 50 Millionen Euro geliehen. 50 Millionen! Wirecard gehörte damals ebenso wie Volkswagen und Siemens zu Deutschlands führenden Aktiengesellschaften.

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