Finanzskandal:Ex-Wirecard-Chef Braun scheitert mit Theorie zu dubiosen Umsätzen

Lesezeit: 5 min

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(Foto: Collage: Stefan Dimitrov)

Erst kürzlich entdeckte Überweisungen in Millionenhöhe sollten Ex-Wirecard-Chef Markus Braun entlasten. Eine SZ-Auswertung zeigt jedoch: Die Geldflüsse sind nicht nur dubios, sondern womöglich gar Geldwäsche. Braun bleibt derweil in Untersuchungshaft.

Von Jan Diesteldorf, Christoph Giesen, Klaus Ott, Jörg Schmitt und Nils Wischmeyer

Sie heißen Integrated Backoffice Consulting Limited, E-Commerce Worldwide L.P., Neo Charge S.R.O. oder Aurele-Belle Limited. Firmen, von denen man noch nie etwas gehört hat, und doch sollen ausgerechnet diese Unternehmen und Dutzende weitere Gesellschaften mit ähnlich unscheinbaren Namen die große Wende im Wirecard-Krimi bringen: Die Verteidigung von Ex-Wirecard-Chef Markus Braun ist sich nämlich sicher, dass diese Firmen Millionen an Wirecard-Partner bezahlt haben. Von 2015 bis 2020 sollen es knapp eine Milliarde Euro gewesen sein. Das Geld soll danach von Aschheim nach Antigua, auf die Britischen Jungferninseln, nach Dubai, Indonesien, Singapur, Kanada oder Hongkong weiter transferiert worden sein. Empfänger unbekannt.

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