Wirecard-Affäre:Noch ein Verdacht bei Marsalek

Wirecard-Affäre: Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München: Es gab schon seit mehreren Jahren Hinweise darauf, dass dort womöglich dubiose Geschäfte abgewickelt wurden.

Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München: Es gab schon seit mehreren Jahren Hinweise darauf, dass dort womöglich dubiose Geschäfte abgewickelt wurden.

(Foto: Alessandra Schellnegger)

Ein Privatgeschäft des untergetauchten Managers mit Ex-Konzernchef Braun löst neue Ermittlungen aus. Eine erste Verdachtsmeldung zu Wirecard gab es schon 2017.

Von Klaus Ott und Jörg Schmitt

Bei der Unicredit, zu der die Hypo-Vereinsbank (HVB) gehört, hatten sie frühzeitig den richtigen Riecher gehabt im Fall Wirecard. Ganz im Gegensatz zu vielen staatlichen Finanzkontrolleuren und Wirtschaftsprüfern, die jahrelang nicht merkten, was da an dubiosen Geschäften lief bei dem Zahlungsdienstleister. Die Unicredit meldete sich am 7. Februar 2019 bei der Financial Intelligence Unit (FIU) in Köln, der deutschen Zentrale zur Bekämpfung der Geldwäsche. Der Bank waren merkwürdige Überweisungen auf Konten von zwei Vorstandsmitgliedern der Wirecard AG aufgefallen. Nach SZ-Informationen ging es um Markus Braun, den Vorstandschef der Wirecard AG. Und um seinen damaligen Vorstandskollegen Jan Marsalek.

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