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Wirecard:Interesse an Tochterfirmen

Die Zerschlagung des Skandalkonzerns Wirecard geht weiter voran. Das verkündete Insolvenzverwalter Michael Jaffé, der den Konzern aktuell aufräumt. Ihm zufolge gibt es ein "starkes Investoreninteresse an rumänischen, indonesischen und vietnamesischen Tochtergesellschaften" von Wirecard. Bereits zuvor hatte der Insolvenzverwalter Tochterfirmen des insolventen Konzerns abgestoßen, darunter eine in Brasilien und eine in Leipzig. Letztere kaufte das Münchener Start-up ID Now. Wirecard musste Insolvenz anmelden, weil herauskam, dass ein Großteil der eigenen Geschäfte nie existierten. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen aktuelle und ehemalige Beteiligte.

© SZ vom 09.09.2020 / nwis

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