„Nicht statthaft“, so lautet die Entscheidung der Richter. Und für viele frühere Wirecard-Aktionäre dürfte sie so enttäuschend wie überraschend sein. Denn damit schwindet ihre Hoffnung, die Wirtschaftsprüfer von EY, die jahrelang anstandslos die falschen Bilanzen des Konzerns testiert hatten, für ihre Verluste haftbar zu machen – zumindest vorerst.
MusterklageEin Dämpfer für die Wirecard-Aktionäre
Lesezeit: 3 Min.

Über Jahre fiel niemandem auf, dass die Wirecard-Bilanzen falsch waren. Anleger verloren Milliarden und fordern Schadenersatz von den Wirtschaftsprüfern von EY. Die Entscheidung des Gerichts dazu wird den Aktionären nicht gefallen.
Von Stephan Radomsky
