Wirecard-Prozess:Jeder Satz ein Millionen-Risiko

Wirecard-Prozess: Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun (links) sitzt während des Wirecard-Prozesses auf seinem Platz im Gerichtssaal, neben ihm sein Anwalt Nico Werning.

Der frühere Wirecard-Vorstandschef Markus Braun (links) sitzt während des Wirecard-Prozesses auf seinem Platz im Gerichtssaal, neben ihm sein Anwalt Nico Werning.

(Foto: Angelika Warmuth/dpa)

Vor Gericht sagt der langjährige Wirecard-Aufsichtsrat Stefan Klestil aus. Hinter jeder Antwort aber steht ein ganz anderes Verfahren - und da geht es um sehr viel Geld.

Von Stephan Radomsky

Zeugen müssen die Wahrheit sagen. Tun sie das nicht, droht Gefängnis. Stefan Klestil, mehr als ein Jahrzehnt Aufsichtsrat von Wirecard, hat aber noch einen Grund, seine Worte im Gericht genau zu wählen: Jede Aussage kann ihn nicht nur im Strafprozess gegen Ex-Konzernboss Markus Braun und zwei weitere Angeklagte in Schwierigkeiten bringen. Sie kann ihn potenziell auch teuer zu stehen kommen.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusKonferenzkultur
:Wieso Meetings so häufig schiefgehen

Der Kollege, der nur Bedenken äußert. Die Kollegin, die immer zu spät kommt. Meetings sind Orte voller seltsamer Spielregeln. Wie man sie durchschaut und erträglicher macht.

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: