Ein großes Geschäft machen gerade Salzhersteller wie K+S, eines der größten Unternehmen der Branche weltweit. "Wir verzeichnen eine extrem hohe Nachfrage nach Streusalz, weshalb es vereinzelt zu Lieferverzögerungen kommt", sagte ein K+S-Sprecher. Und: "Die Kunden bestellen im Moment wie verrückt." Engpässe bei der Verfügbarkeit gebe es derzeit aber nicht. Dazu könne es aber kommen, wenn es - wie im vergangenen Winter - über mehrere Wochen hinweg durchgehend frostig bleibt. Nach den Engpässen 2009/10 hat der Konzern die Lagerkapazitäten um 100.000 auf 900.000 Tonnen aufgestockt; zudem sind bereits mehrere Schiffsladungen aus Chile eingetroffen, wo K+S in der Atacama-Wüste Salz abbaut.

Bild: dapd 17. Dezember 2010, 13:352010-12-17 13:35:43 © sueddeutsche.de/aum/mel