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Wintersport:Die Carving-Welle ebbt ab

Snowboarden und Carving als der letzte Schrei — das war einmal. Mit den ehemaligen Trendsportarten ist jedenfalls kein Geld mehr zu verdienen. Stattdessen entdecken einige Skihersteller das Touren-Gehen wieder. Andere setzen auf Skier im Retro-Look.

Nach Snowboard-Boom und Carving-Welle müssen sich die Skihersteller neue Nischen suchen. "Der Wettbewerb ist brutal", sagt Gerald Palm vom österreichischen Skiproduzenten Fischer.

Snowboarding als Trendsportart? Das war einmal. Die Skihersteller müssen sich neue Nischen suchen.

(Foto: Foto: Reuters)

Zwar hat der jüngste Wintereinbruch das Geschäft belebt. Mittlerweile sind aber die meisten Skifahrer mit den taillierten und kürzeren Carving-Skiern ausgerüstet.

Viele andere verzichten auf ein eigenes Paar und leihen sich im Winterurlaub vor Ort das neueste Modell. Die Hersteller reagieren unterschiedlich auf die Herausforderungen.

Zwar macht sich die Branche Mut: Die jüngsten Ski-Weltcup-Siege von Max Rauffer und Alois Vogl würden "dem Skisport wieder zu einer Aufwärtsbewegung verhelfen", sagte Werner Haizmann, Präsident des Verbands Deutscher Sportfachhandel, am Mittwoch vor der Leitmesse ispo Winter (6. bis 9. Februar).