Wiesbaden (dpa/lhe) - Höhere Kosten für Energie und Nahrungsmittel haben die Verbraucherpreise in Hessen steigen lassen. Die Inflationsrate betrug im Februar 1,9 Prozent zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Landesamt am Freitag in Wiesbaden auf der Grundlage vorläufiger Berechnungen mitteilte. Im Januar hatte der Wert ebenfalls bei 1,9 Prozent und im Dezember bei 1,5 Prozent gelegen.
Die Preise für Energie legten nach Angaben der Statistiker im Jahresvergleich um 2,4 Prozent zu. Für Kraftstoffe mussten die Verbraucher 4,3 Prozent, für Strom 3,6 Prozent und für Erdgas 3,5 Prozent mehr zahlen. Heizöl sei dagegen um 10,1 Prozent günstiger gewesen. Mieter mussten nach Angaben der Statistiker binnen Jahresfrist 1,6 Prozent mehr für ihre Wohnungen ausgeben.
Die Kosten für Nahrungsmittel zogen laut Landesamt im Vergleich zum Februar des Vorjahres um 4,4 Prozent an. Vor allem Obst (plus 14,1 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (plus 10,5 Prozent) hätten deutlich zugelegt. Die Preise für Molkereiprodukte und Eier seien um 1,9 und für Brot sowie Getreideerzeugnisse um 1,8 Prozent nach oben geklettert. Für Speisefette und -öle (minus 5,3 Prozent) habe dagegen weniger bezahlt werden müssen.
