Monopolkommission:Brauchen wir diese Experten noch?

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Zwei Männer und drei Frauen: Die Mitglieder der Monopolkommission sind (von links) Jürgen Kühling, Tomaso Duso, Dagmar Kollmann, Pamela Knapp und Constanze Buchheim. (Foto: Monopolkommission)

Die Monopolkommission, einst von Willy Brandt gegründet, berät seit 50 Jahren die Bundesregierung in Sachen Wettbewerb. Entscheiden kann sie aber nichts.

Von Caspar Busse, München

Der Name führt ein wenig in die Irre. Als Bundeskanzler Willy Brandt und seine sozialliberale Regierung 1973 auf die Idee kamen, eine neue Kommission zu gründen, die auf mehr Wettbewerb achten und drängen sollte, kamen sie auf einen sperrigen Titel: Monopolkommission. Damals wurde viel über die zu große Macht und den zu starken Einfluss der Industrie und der Banken in Deutschland diskutiert, mehr Konkurrenz sollte her, damit die soziale Marktwirtschaft funktioniert. Das neue Gremium nahm 1974 die Arbeit auf, das 50-jährige Bestehen wird an diesem Mittwoch im Bundeswirtschaftsministerium in Berlin gefeiert.

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