FleischindustrieWestfleisch und Tönnies kämpfen um Vion-Schlachthöfe

Lesezeit: 3 Min.

Kampf ums Steak: Zunächst sah es so aus, als wäre die Übernahme der Vion-Schlachthöfe durch Tönnies ausgemacht. Doch das Bundeskartellamt untersagte dem Konzern den geplanten Kauf.
Kampf ums Steak: Zunächst sah es so aus, als wäre die Übernahme der Vion-Schlachthöfe durch Tönnies ausgemacht. Doch das Bundeskartellamt untersagte dem Konzern den geplanten Kauf.
imago/Westend61

Das zweitgrößte deutsche Schlachtunternehmen, Westfleisch, steigt überraschend in den Bieterwettbewerb um die süddeutschen Betriebe von Vion ein. Clemens Tönnies wertet das als Kampfansage.

Von Silvia Liebrich, München

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Zwischen den Fleischunternehmen Westfleisch und Tönnies bahnt sich ein Bieterstreit um die Schlachthöfe von Vion in Süddeutschland an. „Ich habe unseren Hut in den Ring geworfen“, sagte Westfleisch-Chef Wilhelm Uffelmann am Dienstagnachmittag im Gespräch mit Journalisten. „Tönnies darf Vion nicht übernehmen, deshalb haben wir ein Angebot gemacht, dass wir in Teilen oder im Ganzen übernehmen werden, wie von Vion beabsichtigt.“ In der öffentlichen Diskussion sei zunächst der Eindruck entstanden, es gebe nur einen Bewerber für die Betriebe des niederländischen Konzerns. „Doch die Region braucht eine wettbewerbsfähige, unabhängige und zukunftssichere Schlachthofstruktur“, sagte er weiter.

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