RücktrittWeltwirtschaftsforum Davos: Gründer Klaus Schwab hört auf

Ein Ende nach fast 55 Jahren: Klaus Schwab gibt die Führung des Weltwirtschaftsforums ab.
Ein Ende nach fast 55 Jahren: Klaus Schwab gibt die Führung des Weltwirtschaftsforums ab. (Foto: Markus Schreiber/dpa)
  • Klaus Schwab, Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF), tritt nach fast 55 Jahren von seinem Amt als Vorsitzender des WEF-Kuratoriums zurück.
  • Das jährliche Treffen in Davos hat zuletzt an öffentlicher Wahrnehmung verloren und geriet in den Schatten der Münchner Sicherheitskonferenz.
  • Das 1971 von Schwab gegründete WEF beschäftigt 600 Menschen weltweit und will "den Zustand der Welt verbessern".
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Es ist eine Zusammenkunft der Elite: Seit Jahrzehnten treffen sich Regierungschefs, Unternehmer und Wissenschaftler in Davos. Nun geht der Gründer.

Der Gründer des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos, Klaus Schwab, tritt von seinem Amt als Vorsitzender des WEF-Kuratoriums zurück. „Nach meiner kürzlichen Ankündigung und zu Beginn meines 88. Lebensjahres habe ich beschlossen, mit sofortiger Wirkung von der Position des Vorsitzenden und als Mitglied des Kuratoriums zurückzutreten“, zitiert ihn das WEF in einer Mitteilung. Das Gremium habe den Vize-Vorsitzenden Peter Brabeck-Letmathe interimistisch mit den Aufgaben von Schwab betraut.

Der Rückzug des deutschen Wirtschaftswissenschaftlers kommt zum Zeitpunkt einer eher schwindenden öffentlichen Wahrnehmung des jährlichen Treffens der internationalen politisch-wirtschaftlichen Elite in dem Schweizer Nobel-Skiort. Das WEF war zuletzt zunehmend in den Schatten der Münchner Sicherheitskonferenz geraten.Das Kuratorium drückte Schwab seinen Dank für 55 Jahre „unermüdlicher Führung“ des WEF aus. In einer Zeit des rasanten Wandels sei Dialog, um die Komplexität zu bewältigen und die Zukunft zu gestalten, wichtiger denn je, hieß es mit Blick auf die kommenden Jahre. Das WEF will nach eigenen Angaben „den Zustand der Welt verbessern.“

Das Weltwirtschaftsforum ist eine Stiftung, die Schwab 1971 gründete. Das Forum wurde zu einer der wichtigsten Zusammenkünfte für Spitzenpolitiker, Top-Manager, Wissenschaftler und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt. Seinen Sitz hat das WEF in Genf. Es beschäftigt weltweit 600 Menschen in Genf, New York, Peking und Tokio.

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