Montags-Interview "Wir müssen Globalisierung gerechter machen"

Mehr Management als Weltpolitik: Børge Brende, Präsident des Weltwirtschaftsforums.

(Foto: AFP)

Børge Brende, Präsident des Weltwirtschaftsforums, spricht über neue Technologien, die Gefahr eines Abschwungs und politische Verwerfungen, die wie Gift wirken.

Von Caspar Busse

Er ist der Chef, wenn sich in dieser Woche in Davos 3000 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft treffen: Børge Brende, 53, ist Präsident des Weltwirtschaftsforums. Der frühere Außenminister Norwegens gilt auch als möglicher Nachfolger von Gründer Klaus Schwab, 80, der derzeit Chef des Verwaltungsrats ist.

SZ: Herr Brende, seit gut einem Jahr sind Sie beim Weltwirtschaftsforum. Was ist der größte Unterschied zu Ihrem alten Job als Außenminister Norwegens?

Wenn ich morgens aufwache, stehen in meinem Garten keine Kamerateams ...

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