Weltwirtschaft:IWF: Aussichten für Deutschland verschlechtern sich

Weltwirtschaft: Kanalrohre im Betonwerk. Die Realität für Deutschland sieht noch trüber aus als gedacht.

Kanalrohre im Betonwerk. Die Realität für Deutschland sieht noch trüber aus als gedacht.

(Foto: Rupert Oberhäuser/imago images)

Die Experten aus Washington sind verhalten zuversichtlich, dass ein Absturz der Weltwirtschaft vermieden werden kann. Ein Land bleibt aber Klassenletzter: Deutschland.

Von Claus Hulverscheidt, Berlin

Als sich Christian Lindner im April dieses Jahres vor den Fernsehkameras in der Washingtoner IWF-Zentrale aufbaute, da war er sichtlich bemüht, eine Sache geradezurücken. Es sei zwar richtig, dass Deutschland nicht so stark wachse wie andere Länder, räumte der Finanzminister ein. Eine Rezession vorherzusagen, wie das der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem gerade veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick (WEO) tue, sei aber eindeutig zu pessimistisch. "Das deckt sich nicht mit den Erwartungen, die wir hinsichtlich der Wachstumsperspektive der deutschen Wirtschaft haben", so Lindner.

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