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Weltwirtschaft:Scharfer Gegenwind

In vielen Ländern der Welt hat ein "backlash" eingesetzt, eine Gegenbewegung zur Globalisierung. (Illustration: Stefan Dimitrov)

Deutschland gehörte bisher zu den großen Gewinnern der Globalisierung. Jetzt aber muss sich das Land auf schwierigere Zeiten einstellen.

Von Nikolaus Piper

Vielleicht geht ja alles erst einmal gut. Vielleicht versucht Donald Trump tatsächlich, ein zweiter Roland Reagan zu werden, und beschert den Vereinigten Staaten und der Weltwirtschaft einen gewaltigen Wachstumsschub. Milliarden Dollar für neue Straßen und Brücken mit gepumptem Geld, dazu kräftige Steuersenkungen für die amerikanischen Unternehmen, weniger Regulierungen, vor allem für die Banken und die Finanzmärkte - so könnten neue Jobs entstehen, weil Investoren mehr Geld haben und die Banken wieder hochriskante Kredite vergeben dürfen. Die Börsen schienen jedenfalls erst einmal genau darauf zu setzen, dem Trum-Schock folgte vorige Woche die Trump-Hausse. Auch deutsche Unternehmen profitierten von der Euphorie: Aktien von BMW, VW, sogar die der Deutschen Bank schossen in die Höhe.

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