Mit Lars Klingbeil, so viel ist sicher, hatte sich Scott Bessent nicht abgesprochen, bevor er dieser Tage der britischen BBC ein kurzes Interview gab. Natürlich, so räumte der US-Finanzminister in dem Gespräch sinngemäß ein, habe der Krieg der USA und Israels gegen Iran einige unschöne Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auch die Konjunkturaussichten in aller Welt. Aber: Wenn man einem Terror-Regime wie der Mullah-Regierung in Teheran die Atomwaffen wegnehmen könne, dann sei das ja wohl „ein kleines bisschen wirtschaftlichen Schmerz wert“.
WeltwirtschaftEin kleines bisschen Schmerz
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Finanzminister Klingbeil befürchtet massive wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs und hat „keine Lust mehr“, von den Launen anderer abhängig zu sein. Seine Forderung: Reformen – jetzt erst recht!
Von Claus Hulverscheidt, Washington
