WeltwirtschaftEin kleines bisschen Schmerz

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Im Krisenmodus: Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, bei der IWF-Frühjahrstagung in Washington, D.C.
Im Krisenmodus: Lars Klingbeil (SPD), Bundesminister der Finanzen, bei der IWF-Frühjahrstagung in Washington, D.C. Sebastian Gollnow/dpa

Finanzminister Klingbeil befürchtet massive wirtschaftliche Folgen des Iran-Kriegs und hat „keine Lust mehr“, von den Launen anderer abhängig zu sein. Seine Forderung: Reformen – jetzt erst recht!

Von Claus Hulverscheidt, Washington

Mit Lars Klingbeil, so viel ist sicher, hatte sich Scott Bessent nicht abgesprochen, bevor er dieser Tage der britischen BBC ein kurzes Interview gab. Natürlich, so räumte der US-Finanzminister in dem Gespräch sinngemäß ein, habe der Krieg der USA und Israels gegen Iran einige unschöne Auswirkungen auf die Energiepreise und damit auch die Konjunkturaussichten in aller Welt. Aber: Wenn man einem Terror-Regime wie der Mullah-Regierung in Teheran die Atomwaffen wegnehmen könne, dann sei das ja wohl „ein kleines bisschen wirtschaftlichen Schmerz wert“.

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