Reform des Wohnungseigentumsgesetzes"Wer eine Wohnanlage verwaltet, sollte über gewisse Basiskenntnisse verfügen"

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Wohnhäuser in München: Wer sie verwaltet, braucht ein umfangreiches Wissen zum Wohnungseigentums- und Mietrecht. Zertifikate sollen dies künftig belegen.
Wohnhäuser in München: Wer sie verwaltet, braucht ein umfangreiches Wissen zum Wohnungseigentums- und Mietrecht. Zertifikate sollen dies künftig belegen. (Foto: Nicolas Armer/dpa)

Für mehr als zehn Millionen Eigentumswohnungen in Deutschland liegt die Verantwortung bei Verwaltern. Bisher mussten diese keinerlei Qualifikationsnachweis erbringen. Das ändert sich - aber wie genau?

Von Stephanie Schmidt

Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) haben künftig das Recht, einen "zertifizierten Verwalter" zu bestellen. Der Begriff wurde im Zuge der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz, WEMoG) eingeführt, die zum 1. Dezember 2020 in Kraft trat. Der Gesetzgeber will mit dieser Neuregelung einen erheblichen Missstand zumindest ein Stück weit auflösen: Verwalterinnen oder Verwalter tragen für mehr als zehn Millionen Eigentumswohnungen in Deutschland die Verantwortung, müssen aber bisher keinerlei Qualifikationsnachweis erbringen. Das soll sich nun ändern. An die Zertifizierung knüpfen sich bestimmte Rechte und Pflichten, die Eigentümer und Verwalter kennen sollten. Dabei lohnt sich der Blick auf die Details.

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