EnergieGewürge beim grünen Gas

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Elektrolyseur des Gasekonzerns Air Liquide in Oberhausen: Solche Anlagen produzieren klimafreundlichen Wasserstoff.
Elektrolyseur des Gasekonzerns Air Liquide in Oberhausen: Solche Anlagen produzieren klimafreundlichen Wasserstoff. Rolf Vennenbernd/picture alliance/dpa

Der Iran-Krieg zeigt wieder, wie riskant die Abhängigkeit von Erdgas-Importen ist. Wasserstoff soll die heimisch produzierte, klimafreundliche Alternative sein. Doch der Hochlauf stockt. Ortsbesuch bei der Energiewende.

Von Björn Finke, Dortmund/Duisburg/Essen/Köln

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Die Fabrikhalle schmiegt sich an den Rand des mächtigen Stahlwerks von Thyssenkrupp. Irgendwo in dem Duisburger Werk tutet eine Lok. In der Halle steht ein hohes blaues Stahlgerüst, darin ein Gewirr von Rohren und Schläuchen. Herzstück sind Dutzende silbern glänzender Platten, fast drei Meter lang, die dicht nebeneinander hängen. Diese sogenannten Elektrolysezellen spalten mithilfe von Elektrizität Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff auf. Wird Ökostrom genutzt, heißt das brennbare Gas grüner Wasserstoff – diese Moleküle sind die klimafreundliche Alternative zu Erdgas.

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