HitzeDer Wassermangel setzt Fußballvereinen und Golfplätzen zu

Lesezeit: 5 Min.

Torwart Manuel Neuer steht neben einem Rasensprenger auf dem Trainingsplatz. Viele Fußballspieler erwarten einen topgepflegten Rasen. Doch der Wasserbedarf ist riesig.
Torwart Manuel Neuer steht neben einem Rasensprenger auf dem Trainingsplatz. Viele Fußballspieler erwarten einen topgepflegten Rasen. Doch der Wasserbedarf ist riesig.
Federico Gambarini/dpa

Sportanlagen munter weiter bewässern, während die Bürger Wasser sparen müssen? Der Verbrauch von Golfplätzen und Fußballfeldern ist enorm. Ist das noch zeitgemäß?

Von Uwe Ritzer

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Seit fast 50 Jahren spielt Konrad Scheuermann Golf. Er hat mit sechs anderen den Golfklub Hochstatt in Baden-Württemberg gegründet und auf einem ehemaligen Gutshof einen meisterschaftstauglichen 18-Loch-Platz angelegt, zu dessen Einweihung 1984 sogar der ehemalige Bundespräsident Walter Scheel anreiste. „Bis vor ein paar Jahren habe ich des Öfteren 100 Löcher in der Woche gespielt“, erzählt Scheuermann, 76 Jahre alt. Inzwischen begnügt er sich mit etwas weniger.

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